Mittwoch, 18. Mai 2011

E N D L I C H

Die bundesdeutsche Justiz hat es endlich begriffen :

Ein modernes Dienstleistungsunternehmen muss auf die Bürger zugehen und offensiv um Kunden werben. Das Landgericht München I unter der Präsidentschaft von Gerhard Mützel macht es vor. Flughafennähe und eine anschließende Einladung der Parteien in Hofbräuhaus verlocken jeden Rechtssuchenden seinen Rechtsstreit in München anhängig zu machen. Damit dürfte die Vorherrschaft des Landgerichts Hamburg und seiner Pressekammer endgültig beendet sein. Was ist schon Andreas Buske und Labskaus gegen das Landgericht München mit nachfolgender zünftiger Brotzeit ?


Dieses Fax erreichte mich heute und beindruckte meine Sekretärin sehr.

Man sieht
Der Wettbewerb ist eröffnet

Kommentare:

  1. Aber aber Herr Neuber,

    da spricht doch nicht etwa der blanke gelbe Neid aus Ihnen, dass Ihr Krefelder LG nicht auch solche Aktionen durchführt? Immerhin könnte doch sogar mit dem Zugang über 2 Flughäfen (Düsseldorf und Weeze) sowie Anreisemöglichkeiten per Flussschiff geworben werden. Und was ist denn schon das Hofbräuhaus mit seinem schrecklichen Gesöff gegen einen Besuch bei der Brauerei Gleumes gerade jetzt zur Spargelzeit.

    Ihr immer noch nicht versetzter Achtklässler

    Andreas Sterntal

    AntwortenLöschen
  2. Aber, aber, Herr Schriftsteller,

    dass Sie mit der Satire an sich und insbesondere mit dem feinsinnigen Humor des Herrn Rechtsanwalts nicht klar kommen, müssen Sie doch nicht ständig unter Beweis stellen.

    In einem gebe ich Ihnen allerdings Recht – die Gesamtatmosphäre im berühmten Hofbräuhaus lässt das Maß Bier schnell zum abgestandenen Gesöff werden.

    Hoffen Sie immer noch auf Versetzung? – Als preisverdächtiger Schriftsteller haben Sie das doch gar nicht mehr nötig !

    AntwortenLöschen
  3. Es mutet schon etwas merkwürdig an, wenn der Kassenwart und Webmaster der Reservistenkameradschaft Eggenfelden im Auftrag des Präsidenten des Landgerichts München I ein Werbe-Fax an „Geschäftskunden und Rechtsanwaltskanzleien“ verschickt.

    Die Unterschrift ist zwar die des Webmasters, nur eben nicht original unter dieses Faxschreiben gesetzt, sondern von einem Bild aus dem Jahre 2002 unter dieses Schreiben kopiert.

    http://www.rk-eggenfelden.de/zubehoer/gd_unterschrift.gif

    Da fragt man sich doch, wer Interesse daran hat, den Ruf des Präsidenten des Landgerichts München wegen wettbewerbswidriger Handlungen nachhaltig zu schädigen bzw. wer dem Kassenwart der Reservistenkameradschaft Eggenfelden (der vielleicht nicht einmal ahnt, dass seine Unterschrift unter diesem Fax steht) eins auswischen will (oder beides?!).

    Es ergeben sich Fragen über Fragen, aber es sollen wohl auch schon Ermittlungen laufen.

    Wenn sich jemand mit diesem Fax einen „Scherz“ erlauben wollte, ist er wohl als sehr bösartig zu werten.

    AntwortenLöschen